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London Aufenthalt

Hallo zusammen 🙂

vom 12. November bis zum 2. Dezember 2016 hatte ich die Möglichkeit London zu erkunden.

Wie kam es dazu?
Ich mache seit September 2015 eine Ausbildung zum Industriekaufmann und in der Berufsschule wird angeboten, den deutschen Industriekaufmann auf einen internationalen Kaufmann aufzuwerten. Diese Chance habe ich mir natĂŒrlich nicht entgehen lassen und mich sofort dafĂŒr angemeldet. Da sich genau so viele Leute angemeldet haben wie es freie PlĂ€tze gab, musste niemand seinen London-Traum aufgeben.

Anreise
Am Samstag Morgen um kurz vor 5 Uhr am Flughafen in NĂŒrnberg angekommen, hieß es Check-In und ab in den Flieger nach Frankfurt. In Frankfurt gelandet ging es dann vom einem Terminal zum nĂ€chsten und wieder rein in den Flieger und ab nach London Heathrow. Dort eingereist, GepĂ€ck geschnappt und ab ging es zu meiner Gastfamilie. Kurz eingelebt, einen Happen gegessen und schon starteten wir das Sightseeing.

Was haben wir dort alles so gemacht?
Neben viel Sightseeing, Stadt anschauen, Kultur kennenlernen stand auch Schule auf dem Plan. Diese startet (zum GlĂŒck) immer erst um 9:30 Uhr, somit konnte ich lange ausschlafen ;). Schulschluss war um 15:30 Uhr, danach konnten wir noch an unserer PrĂ€sentation (dazu spĂ€ter mehr) arbeiten, aber in den ersten 2 Wochen ging man dann doch lieber raus in die Stadt anstatt zu lernen. In der letzten Woche wurde es dann in der Bibliothek schon voller und man fand meist schon keinen freien PC-Arbeitsplatz. Abends trafen wir uns dann meist in Pubs auf ein Bierchen bzw. einen Cocktail, oder auch zwei, drei… 😀

Kurz zu den Pubs, die sind anders als deutsche Kneipen. Was ist anders? Zum einen ist die Einrichtung der Pubs vollkommen anders, Ă€hnelt schon fast einem Wohnzimmer, oft gibt es BĂŒcherregale und auch Sessel. Man fĂŒhlt sich dort gleich wohl. Zum anderen wird man dort am Platz nicht bedient, war ein wenig ungewohnt, aber keineswegs schlimm.

Das Shoppen durfte natĂŒrlich auch nicht fehlen, vor allem weil am 25. November BLACK FRIDAY war. So quetschten wir uns durch die Menschenmassen von einem Laden zum anderen und suchten nach SchnĂ€ppchen. Wir fanden auch viele, nur konnten leider nicht zuschlagen, da der Platz im Koffer ja beschrĂ€nkt war… 🙁

Die LĂ€den dort haben auch weitaus mehr Personal als deutsche GeschĂ€fte, dort wird „Der Kunde ist König“ noch wirklich gelebt. Finde ich toll! Aber die Personalthematik ist in London allgemein anders, gibt dort viel mehr Mitarbeiter, selbst an der am entferntesten underground-Station findet man Mitarbeiter welche bei Fragen/Schwierigkeiten einem zur Seite stehen.

Auch einen Ausflug nach Brighton habe ich mir nicht entgehen lassen. GlĂŒcklicherweise war das Wetter an diesem Tag mehr als perfekt! Die Sonne schien und der Wind war nicht kalt 🙂

 

PrĂŒfungen
Ja, auch PrĂŒfungen mussten wir dort ablegen. Den internationalen Kaufmann gibt es ja nicht geschenkt. So mussten wir eine PrĂ€sentation ĂŒber ein von uns selbst gewĂ€hltes Thema halten. Der Umfang belief sich dabei auf einen Zeitrahmen von 10 bis 15 Minuten. Ich habe mir folgendes Thema rausgesucht, da es mich auch persönlich sehr interessiert:
„The motivation of its staff is an important issue in every organisation. Explain the different possible ways of motivating staff, and the ones that operate in your company.“
Um die mĂŒndlich erzĂ€hlten Dinge auch festzuhalten, mussten wir das Thema in einem 1.000 Wörter Essay noch niederschreiben. DafĂŒr hatten wir aber noch ca. 2 Monate Zeit, also ganz entspannt.
Jedoch umfasste die PrĂŒfung nicht nur das PrĂ€sentationsthema, sondern auch einen schriftlichen Test, in welchem wir Fragen zu im Unterricht behandelten Themen beantworten mussten. FĂŒr die schriftliche PrĂŒfung hatten wir 3 Stunden Zeit, was fĂŒr mich vollkommen ausgereicht hat.

Fotografie
Auf dieser Reise durfte natĂŒrlich meine Kamera auch nicht fehlen. Wie ihr bereits von meiner Facebook-Seite wisst, war meine Kamera dort auch fleißig im Einsatz.
Bin ich dann wie ein Touri mit der Kamera rum gerannt und habe 10.000 Bilder gemacht? NatĂŒrlich nicht. Ich habe mich schon lange davon getrennt, von allem und jedem Bilder zu machen. Da hat man im Nachhinein einfach viel zu viele Bilder auf der Festplatte die man dann eh nicht zeigt. Deswegen habe ich mehr London mit meinen Augen als durch meine Kamera gesehen. Aber ich hatte trotzdem meist meine Kamera mit dabei um schöne Szenen festhalten zu können. Einige Bilder habe ich schon auf Facebook oder Instagram gepostet.

In London habe ich mich auch ein bisschen mit Time-Lapse, also Zeitrafferaufnahmen beschĂ€ftigt und ich finde das schon sau cool 🙂 Nur leider braucht man dafĂŒr viel Zeit, somit ist es Ă€ußerst ungeeignet, wenn man in der Gruppe unterwegs ist. Als Stativ habe ich hierfĂŒr mein Gorillapod genommen und um mein iPhone darauf zu befestigen habe ich so einen kleinen Halter fĂŒr 8€ von Amazon genommen. FĂŒr die ersten Gehversuche reichte mir das vollkommen aus. Um die Aufnahmen zu erstellen habe ich einfach im iPhone in der Kamera den Zeitraffer-Modus gewĂ€hlt, gibt bestimmt auch genĂŒgend Apps mit denen man noch Einstellungsmöglichkeiten hat.

London Eye

Gestern ging es das erste mal ins College. Der Grund warum ich ĂŒberhaupt in London bin. Ich mache dort meinen internationalen Industriekaufmann Abschluss. Von 9 bis 16 Uhr steht also tĂ€glich Schule auf dem (Stunden)Plan. Danach schauen wir uns also immer wieder die Stadt an, bzw. gehen in Pubs :)Sightseeing haben wir gestern auch noch weiter gemacht: London Eye, Buckingham Palace, etc.

Posted by Maddigrafie on Dienstag, 15. November 2016

 

Auch ein Shooting habe ich mit Iga gemacht. Sie habe ich im Park kennengelernt und wir haben uns fĂŒr ein ein paar Portraits verabredet. Da sie auch fotografiert hat sie mir von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen erzĂ€hlt. Danach haben wir uns noch bei einem Tee ĂŒber alles mögliche unterhalten.

 

Fazit
WĂŒrde ich die Reise wieder antreten? Ja zu 100%! Ich habe dort viele Erfahrungen sammeln können und auch die PrĂ€sentation hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem auch, weil mich das Thema persönlich sehr interessiert und ich mich in dieser Thematik zukĂŒnftig noch mehr weiterbilden möchte 🙂